Schule ist ein zentraler Ort für Lernen, persönliche Entwicklung und Gemeinschaft. Positive Psychologie in der Schule gibt Impulse für Lernumgebungen, in denen Schülerinnen und Schüler ihre Stärken entdecken, positive Beziehungen erleben und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln.
Die Veranstaltung führt wissenschaftlich fundiert in Positive Education ein und zeigt, wie sich Erkenntnisse der Positiven Psychologie praktisch in Schule und Unterricht einsetzen lassen. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Impulse, um Wohlbefinden, Motivation und erfolgreiches Lernen miteinander zu verbinden.
Wie sich Positive Psychologie in der Schule umsetzen lässt
Positive Education überträgt Erkenntnisse der Positiven Psychologie auf pädagogische Kontexte. Im Mittelpunkt stehen Bedingungen, die Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, sich fachlich, persönlich und sozial zu entwickeln.
Dabei richtet sich der Blick unter anderem auf positive Emotionen, Engagement, tragfähige Beziehungen, Sinnerleben, Zielerreichung und Charakterstärken. Diese Aspekte können Lernfreude fördern, das soziale Miteinander stärken und Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, Herausforderungen zuversichtlich zu bewältigen.
Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen:
- Welche Grundideen und Modelle prägen Positive Education?
- Wie lassen sich Wohlbefinden und erfolgreiches Lernen gemeinsam fördern?
- Wie können Schülerinnen und Schüler ihre Charakterstärken entdecken und einsetzen?
- Welche Bedeutung haben positive Beziehungen für Lernen und Entwicklung?
- Wie lassen sich Motivation, Selbstwirksamkeit und Zuversicht im Unterricht stärken?
- Welche konkreten Übungen und Routinen eignen sich für den schulischen Alltag?
Praxisbeispiele und Reflexionsimpulse ermöglichen den Teilnehmenden, passende Ansätze für ihre eigenen Lerngruppen und schulischen Rahmenbedingungen auszuwählen.
Das nehmen die Teilnehmenden mit
Die Teilnehmenden …
- entwickeln ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis von Positive Education,
- lernen zentrale Ansätze der Positiven Psychologie für Schule und Unterricht kennen,
- entdecken konkrete Möglichkeiten zur Förderung von Wohlbefinden und Lernmotivation,
- erhalten Impulse für eine stärkenorientierte Gestaltung von Lernprozessen,
- reflektieren die Bedeutung positiver Beziehungen und Selbstwirksamkeit,
- entwickeln erste Ideen für den Transfer in ihre pädagogische Praxis.
Mögliche Formate
- Impulsvortrag (60 bis 90 Minuten): Ein anschaulicher Einstieg in die Grundlagen von Positive Education. Praxisbeispiele und kurze Reflexionsimpulse zeigen, wie sich zentrale Ansätze der Positiven Psychologie in Schule und Unterricht aufgreifen lassen.
- Workshop (180 Minuten): Der Workshop verbindet wissenschaftliche Impulse mit praktischen Übungen. Die Teilnehmenden erproben ausgewählte Methoden, reflektieren deren Einsatzmöglichkeiten und entwickeln konkrete Ideen für ihre Lerngruppen.
- Fortbildung (1-2 Tage): Die Fortbildung ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit zentralen Handlungsfeldern der Positive Education. Übungen, Unterrichtsbeispiele und kollegialer Austausch unterstützen die Entwicklung konkreter Ansätze für Unterricht, Klassenführung und Schulkultur.
Zielgruppen und Anpassung
Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulsozialarbeit, Schulleitungen, multiprofessionelle Teams sowie Studierende und Lehrende in der Aus- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte.
Inhalte, Beispiele und Übungen werden an Schulform, Altersgruppe und Zielsetzung der Veranstaltung angepasst. Mögliche Schwerpunkte sind Charakterstärken, positive Emotionen, Beziehungen, Motivation, Selbstwirksamkeit oder die Entwicklung einer stärkenorientierten Schulkultur.
Sie planen eine Veranstaltung zu Positive Education?
Gerne bespreche ich mit Ihnen, welches Format und welche Schwerpunkte zu Ihrer Schule, Ihrem Kollegium oder Ihrer Bildungseinrichtung passen.